Fortschritt
messen —
nicht vermuten
Methoden zur Fortschrittsmessung lassen sich erlernen, aber nur wenn die Grundlagen klar sind. Hier finden Sie strukturierte Materialien: von Messkonzepten über Auswertungsrahmen bis zu praxisnahen Vorlagen, die direkt im Unterrichtsalltag einsetzbar sind.
Was hier verfügbar ist
Die Sammlung umfasst 18 Materialien, die nach Anwendungsbereich gegliedert sind. Jedes Dokument ist für den direkten Einsatz aufbereitet — keine Anpassung erforderlich, sofern der Kontext passt. Für spezifische Situationen sind Bearbeitungshinweise beigefügt.
Messbarkeit beginnt mit der richtigen Frage, nicht mit dem richtigen Werkzeug.
Grundlagen der LernfortschrittsmessungDE
Ein 24-seitiges Einführungsdokument, das formative und summative Messansätze gegenüberstellt. Geeignet für Lehrkräfte, die erstmals systematisch Lernstände erheben wollen.
PDF · EinsteigerKompetenzraster — editierbare Vorlage
Tabellarisches Raster für 3 Kompetenzstufen mit vordefinierten Deskriptoren. Anpassbar für Fächer ab Klasse 5. Enthält Ausfüllhinweise auf separatem Blatt.
DOCX · VorlageSelbsteinschätzungsbogen für Schülerinnen und Schüler
Strukturierter Bogen mit 12 Aussagen zur Selbstbeurteilung. Basiert auf der Skala nach Hattie (2009), vereinfacht für den schulischen Einsatz ab Klasse 7.
PDF · FortgeschrittenOKR-Rahmen für Bildungsziele
Adaption des OKR-Modells (Objectives & Key Results) für schulische Planungsprozesse. Enthält 3 ausgefüllte Beispiele aus dem Bereich Mathematik und Deutsch.
PDF · ExpertenAuswertungsvorlage für Lernstandserhebungen
Tabellenvorlage zur Erfassung von Klassenergebnissen mit automatischer Mittelwertberechnung. Kompatibel mit LibreOffice Calc und Excel ab Version 2016.
XLSX · VorlageWebinar-Begleitmaterial: Sitzung 3
Folien und Arbeitsblätter zur dritten Webinar-Einheit über datengestützte Rückmeldung. Enthält 8 Übungsaufgaben mit Musterlösungen.
ZIP · KursbegleitungMessung ohne Struktur — und mit ihr
Lehrkräfte verlassen sich auf subjektive Eindrücke und gelegentliche Tests. Rückmeldungen erfolgen unregelmäßig, oft erst am Ende einer Einheit — wenn Korrekturen kaum noch möglich sind.
- Keine vergleichbaren Daten zwischen Gruppen
- Lernlücken werden spät oder gar nicht erkannt
- Planung basiert auf Annahmen, nicht auf Beobachtungen
Regelmäßige, kurze Erhebungen — etwa 5-Minuten-Checks oder wöchentliche Kompetenzraster — liefern verwertbare Daten. Anpassungen im Unterricht können nach spätestens 2 Wochen erfolgen, nicht erst nach dem Halbjahr.
- Vergleichbare Ergebnisse über Klassen hinweg
- Frühzeitige Identifikation von Schwierigkeiten
- Unterrichtsplanung auf Basis tatsächlicher Lernstände